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DIE GESCHICHTE EINER AUSSERGEWÖHNLICHEN DAME
Chicago im November 1920,

am Anfang der „Goldenen Zwanziger Jahre“. Ein enormer Wirtschaftsaufschwung nach dem ersten Weltkrieg und die zunehmende Verbreitung des Automobils und anderer technischer Geräte sorgten in den 1920er Jahren für einen vorher noch nie dagewesenen Wohlstand. Es war aber auch das erste Jahr der Prohibition (Alkohol durfte weder hergestellt noch verkauft werden) in den USA – der Nährboden für einen der berüchtigtsten Verbrecher, Al Capone. Neben dem Wirtschaftsboom fand auch ein Gesellschaftswandel statt – Konzerte, Theater und Kino wurde für viele Leute erschwinglich und der Sport wurde zu einer Massenleidenschaft. Die 1920er Jahre waren auch wegweisend für die Emanzipation der Frau. Frauen erkämpften sich ihren Platz in der Arbeitswelt und brachten ihr neu gefundenes Selbstvertrauen durch Mode und Spiel mit ihren Reizen zum Ausdruck.

Am Dienstag, den 16. November 1920 beantragte eine gewisse Louise S. Kracke ein Patent bezüglich eines neuartigen „Window-Cleaners“. In den Straßen von Chicago waren zu dieser Zeit bereits viele Autos wie z.B. vom Ford Modell T, aber auch noch Pferdefuhrwerke unterwegs. Die Erfindung von Louise S. Kracke beschreibt ein Fenster-Reinigungsgerät, mit dem das Reinigen der damals üblichen mehrflügeligen Gebäudefenster wesentlich vereinfacht werden konnte. Durch eine bewegliche Wischplatte an einem längeren, gekrümmten Handgriff konnten die schwer erreichbaren Ecken der Glasscheiben mühelos erreicht und gereinigt werden. Dieses Gerät eignete sich sicherlich auch vorzüglich zum Reinigen der damals im Fahrzeugbau verwendeten flachen Glasscheiben, wobei diese damals noch einfach erreichbar waren, da fast senkrecht stehend.

Am 17. Mai 1921 erteilte das UNITED STATES PATENT OFFICE das Patent mit der Nummer 1.378.243.

 
   
 
Fast 100 Jahre später in Österreich. Die Idee von Louise S. Kracke aufzugreifen und an die Gegebenheiten im Automobilbau des 21. Jahrhunderts zu adaptieren war die Intention für die Entwicklung eines neuartigen Scheibenreinigungsgeräts, das speziell an die Bedürfnisse moderner Automobile angepasst ist. Noch genau so wie damals ist eine bewegliche Reinigungsplatte an einem gekrümmten Handgriff befestigt, wodurch enge und exponierte Stellen einfach zu erreichen sind. Das Reinigungstuch, nun aus moderner Mikrofaser, liegt immer optimal auf der Scheibe an und kann durch den ergonomisch geformten Griff einfach an die Scheibe gepresst werden. Die verwendeten Materialien sind nun edel und formvollendet designte Hochleistungskunststoffe anstatt einfacher Metallbügel und Holzgriffe. Über die Idee von Louise S. Kracke hinausgehend wurde das Gerät mit einem robusten Eiskratzeraufsatz samt integriertem Abstreifgummi ausgerüstet um für alle Witterungsbedingungen das richtige Werkzeug für die Scheibenreinigung im Auto parat zu haben.

Der Name des neuen Geräts: Der VISTA CarWindowCleaner – er wird sorgfältig und in höchster Qualität in Österreich produziert und sollte in keinem Handschuhfach fehlen.